Die Wanderung beginnt bei dem Zitronengewächshaus (Limonaia) Pra dela Fam (67 m), das von dem seit dem 13. Jahrhundert am Westufer des Gardasees vorhandenen Zitronenanbau zeugt. Man geht durch einen Bogen, wo der Weg 260 – Oldesio ausgeschil- dert ist und betritt sofort einen wunderschönen Trampelpfad, auf dem man die Felshänge überwindet. Nach einigen Metern überquert man auf einer bezaubernden Brücke die Schlucht des Torrente Baes und der Weg steigt steil im Zickzack an, wobei man eine wunderbare Aussicht auf den Gardasee und den Monte Baldo genießt. Am Ende des Trampelpfads (300 m), durchquert man auf einer Schotterstraße einen Olivenhain, der, nachdem man den von Aer kommenden Weg 265 gekreuzt hat, in die Provinzstraße SP38 von Tignale mündet. Man überquert die Straße und betritt die Ortschaft Oldesio (ausgeschilderter Weg 265). Man geht auf der kleinen Dorfstraße (Brunnen links) bergauf, bis man zu einer Kurve kommt, die in der Nähe eines Parkplatzes links bergauf führt. Die asphaltierte Straße (Via della Chiesa) mündet in der Nähe der Kirche (550 m) in das Dorf Gardola ein. Man geht auf der Via Roma bergauf weiter und biegt bei dem netten Platz Piazza Umberto I (Brunnen und Café) rechts in die Via XXIV Maggio ein und dann gleich wieder rechts in die Via Trento.
Man durchquert das Dorf auf der Viale Europa, und gelangt anschließend in die Via Monte Baldo, die links jäh ansteigt. In der Nähe der dritten Kurve (600 m), ab der die Straße unbefestigt ist, geht es leicht bergab (Weg 266). Man kommt in ein Gebiet voll mit Haselnusssträuchern, Eschen und Stieleichen und erreicht in wenigen Minuten erneut die SP38 (580 m), von wo aus der mit Birken und Schwarzkiefern bewaldete Monte Cas zu erblicken. Man geht 200 m auf der Straße in südliche Richtung weiter und biegt schließlich in einen Weg ein, der zu der Wallfahrtskirche von Montecastello (683 m) führt. Das Innere der Wall-fahrtskirche ist einen Besuch wert und sie verfügt über eine große Aussichtsterrasse mit Café, die eine einzigartige Aussicht auf den gesamten Südteil des Sees bietet. Man geht auf dem Weg 266 weiter und erreicht in wenigen Minuten den Gipfel des Monte Cas (779 m), wobei man davor noch durch eine eindrucksvolle, in den Fels gehauene Galerie geht, deren Osteingang auf einen den See überblickenden Vorsprung geht. Auf dem Gipfel befindet sich ein Kreuz, das auf den Resten eines gut erhaltenen Bunkers aus dem Ersten Weltkrieg errichtet wurde. Der Rückweg entspricht dem Hinweg.